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  • Initiative Ökologischer Bürgergarten Atzelberg – mitten in der Stadt

    Projekt beendet

    Ökologischer Bürgergarten Atzelberg
    Rothstraße 11, 65195 Wiesbaden
    Mobil: 0174-41 63 123

    Die Idee ÖKOLOGISCHER BÜRGERGARTEN ATZELBERG eingereicht bei dem Ideenwettbewerb "Nachhaltige Ideen für die Zukunft" 2010

    ALTES BEWAHREN (Hausgarten, für den Eigenbedarf), mit HEUTIGEM VERKNÜPFEN (Rückbesinnung zur Natur – ökologischer Lebensmittelanbau – mit allen Sinnen dabei sein)

    ZUKÜNFTIGES ENTWICKELN (neue Formen des sozialen Miteinanders, neues Konsumverhalten, voneinander Lernen, gemeinsam Arbeiten, das Leben pflegen, interkulturelle Verknüpfungen, d.h. verschiedene Anbauweisen etc.)

    Der BÜRGERGARTEN möchte im doppelten Sinne als Keimzelle dienen. Alle Beteiligten (Familien, Singles, Senioren, Menschen mit Handicap) schaffen gemeinsam Gärten in der Stadt. In dem Garten wird, auf der Grundlage des ökologischen Anbaus, Gemüse, Obst, Kräuter etc. zum Keimen gebracht, bzw. angebaut, gepflegt, geerntet und verarbeitet.
    Die Ernte ist zunächst nur für den Eigenbedarf vorgesehen. Die Idee ist: durch praktisches Tun im Garten einen Bezug zur Natur herzustellen (Kinder), bzw. wieder herzustellen (Erwachsene). Durch den eigenen Anbau von Gemüse etc. ein anderes Verhältnis zur Nahrung zu entwickeln. Die Vegetationszeiten wahrnehmen, den Jahreskreislauf wieder rhythmisch erleben und entsprechende Feste gemeinsam gestalten. Der Erwerb von Kompetenzen zur Selbstversorgung nimmt dabei eine wichtige Rolle ein.

    Die Idee geht weiter, es kann sich das Projekt ausdehnen in die Stadt hinein. Dabei könnte es sich entwickeln, dass Menschen, die in Wohnblocks wohnen, ihre Rasenflächen um den Block herum gemeinsam bewirtschaften und beernten. Das hätte zusätzlich einen Spareffekt für das städtische Grünflächenamt, da nurmehr ab und zu Maschinenpower nötig wäre. So könnte ein Cluster von Bürgergärten in der Stadt entstehen und sich neue Netzwerke bilden. Die Mitglieder der aktuellen Projektgruppe sind mit fachkompetenten Fähigkeiten und einem ergänzenden Netzwerk sehr gut aufgestellt, um das Projekt in die Welt zu bringen.

    Rückbesinnung auf unser Verhältnis zur Natur, zur täglichen Nahrung, zum Wechsel der Jahreszeiten (Vegetationsphasen). Erwerb praktischer, fachlicher Kompetenzen, die zur Selbstversorgung mit frischem Gemüse, Obst und Kräutern nötig sind. Die Erfahrung, dass jeder in einer Gemeinschaft etwas beitragen kann, d.h. die soziale Gemeinschaftsbildung bietet jedem einen Platz, an dem er seine Talente einbringen kann. Mit der Eigeninitiative in der Nahrungsversorgung eine Wiederentdeckung der Jahreszeiten und den ihr gemäßen Produkten. Neue Möglichkeiten im Konsumverhalten entdecken und Erfahrungen dazu austauschen.

    Die Rückbesinnung auf die Einheit Mensch und Natur wird einhergehen mit einer Wiederentdeckung der Liebe zur Natur und unausweichlich auch zu sich selbst. Mit der Idee Bürgergarten möchten wir auch neue soziale Formen des Zusammenlebens in der Stadt, bzw. Zusammenarbeitens im Freizeitbereich entwickeln. Wir glauben, dass die Zeit dafür überreif ist.

    Durch die ökologische Anbauweise wird Nachhaltigkeit bezüglich der Bodennutzung sichergestellt. Die Zusammensetzung der gemeinsam arbeitenden Menschen wird maßgeblich geprägt sein vom Willen, die Projektinhalte zu verfolgen und zu verwirklichen. Dabei ist eine Mischung von sozialen Schichten ebenso erwünscht, wie eine interkulturelle Vielfalt angestrebt wird. Sie wird als Bereicherung für alle Beteiligten angesehen. Wirtschaftlich gesehen könnte sich das Freizeitverhalten der Beteiligten ändern, neue Prioritäten sich entwickeln.

    Weitere Informationen dazu finden Sie hier.