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  • Herzlich willkommen bei Artemis

  • Samstag, 29.03.2025 in der Genusssendung

    Dolce Vita von hr1 zwischen 12 und 15h spricht Wildkräuterexpertin Dorisa Winkenbach aus Hemsbach über die historische Variante der Grünen Soße, das Podagragericht, auch Neunstärke genannt. Die Fragen an sie stellt Daniella Baumeister von hr1.

  • Wildkräuterspaziergang Weinheim


  • Wilder Meerrettich im Fischbachtal


  • Thüringen
    Kräuter- und Wanderwoche/ Olitätenkongress / Brätmicher Kräutermar
    August

    Ein Wiesenstrauß, von Kinderhand gepflückt, ist’s, was jeden Menschen Herz beglückt.

    Dorisa Winkenbach

    Wer im Sommer fleißig sammelt, ist im Winter gut versorgt.

    Olitäten und ihre Königinnen!

    Sehr pünktlich blüht dieses Jahr das Johanniskraut (Hypericum perforatum). Dieses stimmungsaufhellende Heilpflänzchen wirkt noch besser, wenn es von der Person, die es benutzen möchte, selbst gesammelt wurde.

    Zur Sommersonnenwende am 21. und zu Johanni am 24. Juni stehen die Blüten in voller Pracht. Genau richtig, um für den Teevorrat oder eine Ölansetzung zu sammeln. Das wertvollste Öl wird aus den Knospen gewonnen, das sogenannte Rotöl. Blüten und Blätter, eingelegt in Öl, ergeben ein rotbraunes Öl, welches gute Dienste leistet bei vielerlei Beschwerden.

    Zum Beispiel bei Verspannungen, Muskelschmerzen und Sonnenbrand. Ja, Sie lesen richtig: Als Öl hilft es bei Sonnenbrand. Der Genuss von frischem Kraut oder Tee kann zu Pigmentstörungen führen.

    In diesen Sommersonnentagen sollte jeder deshalb vorsichtig damit umgehen. Schon das Kauen einiger Blüten oder Blättchen unter Sonneneinwirkung kann zu Hautirritationen führen. Auch kann das Johanniskraut die Wirkung der Antibabypille außer Kraft setzen!

    Jetzt blüht auch die Schafgarbe (Achillea millefolia). Sie ist für Tee in jeder Jahreszeit gut zu nutzen.

    Bekannt ist die Schafgarbe als blutstillendes Mittel. Doch in der Hausteemischung getrunken, beugt sie auch Erkältungen vor.

    Wussten Sie, dass in manchen Gegenden zur Schafgarbe auch „Venusbraue“ gesagt wird? Wegen der Form der Blättchen und als ein Hinweis auf die Schafgarbe als Frauenheilkraut.

    Und dann ist da noch die echte Kamille (Matricaria chamomilla) zu erwähnen.

    An Ackerrändern zu finden, am intensiven Geruch und am Hohlraum im Blütenboden zu bestimmen. 10 frische Blüten mit 1 l kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen lassen, ergeben einen aromatischen, leichten, hellen Tee, der nicht mehr erinnert an Bauchweh oder sonstige Wehwehchen, wegen denen wir oft Kamillentee trinken mussten.

    Wie heißt es doch: Vorbeugen ist besser als bohren.

    All die Naturkostbarkeiten, in kleinen Mengen, mit Freude und Dankbarkeit von eigener Hand gesammelt, stellen eine ganzheitliche Gesundheitsvorsorge dar.

    Was sind Olitäten?

    Ein früher gebräuchlicher Begriff für Erzeugnisse und Produkte aus Wildpflanzen ist: Olitäten, gefunden im Grimm’schen Wörterbuch, TA-Ausgabe 33 Bände.

    Mittellateinisch, abgeleitet von Oleitas oder Oliditas. Erstmals belegt durch Kaspar Stieler 1691.

    Erklärt als: wohlriechende Öle, Essenzen, Salben und sonstige Erzeugnisse aus Wildpflanzen.

    Eine so schöne Bezeichnung, dass ich finde, sie ist es wert, wieder eingeführt zu werden.

    Die Olitätenkönigin

    Dies dachten sich auch die Thüringer, die ja in ihrer traditionsreichen Kräuterregion früher regen Olitätenhandel betrieben, als sie kurz nach der Wende den Wettbewerb um die Krone der Olitätenkönigin aus der Taufe hoben.

    Mit diesem Wettbewerb erhielt der alljährlich stattfindende Kram- und Kräutermarkt einen attraktiven Höhepunkt.

    Neben dem Wissen um Wildpflanzen, ihre Namen und Anwendungen, müssen die Bewerberinnen auch auf der Bühne ihre Kenntnisse präsentieren beziehungsweise in Szene setzen. Das Ganze allerdings mit Spaß und Fröhlichkeit.

    Bewerben können sich um den Titel der Olitätenmajestät nur kräuterkundige Frauen und Männer aus Thüringen. Allerdings wurde für auswärtige Kräuterkundige der Titel der Ehren-Olitätenmajestät kreiert, sodass mitunter 5 bis 7 Fachkundige auf der Bühne stehen.

    Anders als bei vielen Königinnentiteln stehen hier nicht Schönheit, Jugend und Herkunft im Vordergrund, sondern das Fachwissen und die Fähigkeit, dieses zu vermitteln.

    Für jeweils ein Jahr in „Amt und Würden“ hat eine Olitätenkönigin / Majestät Repräsentationspflichten, die sie in dem eigens dafür mit 24 Wildpflanzen von Hand bemalten Königsmantel wahrnimmt.

    35. Kram- und Kräutermarkt in Großbreitenbach

    Haben Sie Lust bekommen, sich das einmal anzusehen?

    Großbreitenbach in Thüringen, nahe beim Rennsteig und Partnergemeinde von Mörlenbach/Odenwald, ist der Veranstaltungsort.

    In diesem Jahr findet dort am Sonntag, den 09. August, der 35. Kram- und Kräutermarkt statt. Gewählt wird die 33. Olitätenmajestät und die Ehren-Olitätenmajestät.

    Auf dem Markt werden neben Essen und Trinken vielerlei Kräuterprodukte und Zubehör angeboten. Insgesamt gibt es circa 200 Stände.

    Dazu erwartet die Besucher ein umfangreiches, unterhaltsames Bühnenprogramm.

    Für die wunderschöne Kräuterregion sollten Sie allerdings ein paar Tage Urlaub einplanen. In der Woche vor dem Markt werden Wanderungen, Kräuterworkshops und samstags um 17 Uhr ein Kräutergottesdienst in der ältesten Fachwerkkirche Thüringens in Großbreitenbach angeboten.

    Am Samstagvormittag findet der 19. Thüringer Kräuter- und Olitätenkongress im Museumsatelier statt.

    Thema 2026: Survivalwissen aus der Natur

    Infos und Anmeldungen

    Thüringer Wald-Kreativ Museum
    Tel. 036781-481-16
    museum@lg-grossbreitenbach.de
    www.stadt-grossbreitenbach.de
    olitaetenwege@web.de


    Veranstaltungsort:  Thüringen
    Anmeldung:  0174 4163123 oder artemis@winkenbach.net

  • Termin in Wiesbaden: 05.09.26 In der Wurzel liegt die Kraft

    Im Rahmen der Wiesbadener Stadtführungen

    Wilde Wurzeln, Samen, grüner Nachwuchs und späte Blüten, unter die Lupe genommen. Mit Wurzelausstecher und Lupe geht es dieses Mal auf Tour rund um den Freudenberg. Treffpunkt und Start ist der Parkplatz beim Gasthaus „Am Himmelreich“. Wiesbaden-Freudenberg

    „Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Fröhlichen jedes Unkraut eine Blume.“

    Finnisches Sprichwort

    Die grüne wilde Vielfalt Wiesbadens kulinarisch entdecken

    Auch unterirdisch spannend und kraftvoll.

    Was wächst uns da seit Jahrhunderten und mehr alljährlich entgegen, wenn wir ihm den Raum lassen?

    Eine Entdeckungsreise zu den Urbegleitern der Menschheit: den Wildpflanzen. Entdecken, bestimmen und unterscheiden.

    Kulinarische Gesundheitsvorsorge im Einklang mit der Natur. Über die Signatur erfahren wir etwas vom Wesen der einzelnen Pflanzen. Welche Botschaften sprechen uns an? Wie setzen wir sie kulinarisch und genussvoll in der täglichen Nahrungsaufnahme zu jeder Jahreszeit um?

    Praktische Anwendungs- und Verwendungsmöglichkeiten sowie Rezepturen ohne Schnickschnack. Altes volksheilkundliches Wissen, gepaart mit neuen Erkenntnissen, vermittelt von der Naturaromaköchin, ganzheitlichen Wildkräuterexpertin und Pflanzenphilosophin Dorisa Winkenbach.

    www.winkenbach.net
    artemis@winkenbach.net


    Veranstaltungsort:  Wiesbaden
    Treffpunkt:  Am Eingang der Orangerie im Aukammtal
    Uhrzeit:  10:00 Uhr
    Dauer:  ca. 2 h
    Kosten:  Ein Unkostenbeitrag wird erhoben. Kinder bis 10 Jahre frei
    Anmeldung:  0174 4163123 (kein WhatsApp) oder artemis@winkenbach.net
    weitere Infos:  Mitbringen: 2-4 Schraubgläser mit etwas Wasser, Zip-Beutel, festes Schuhwerk wird empfohlen

  • Heilkräuter die gut tun

    Wildkräuter, die unterstützend wirken …
    Spitzwegerich; Lungenkraut; Königskerze; Alant; Vogelknöterich; Brennnessel, Vogelmiere, …

    Setzen sie auch auf die Kraft des Salbeis
    Salbei zeichnet sich durch seine wertvollen ätherischen Öle aus. Die positive Wirkung für Atemwegs- und Lungenorgane ist hinlänglich bekannt. Salbei ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Hausapotheke und wird bei der Behandlung von Husten und Halsschmerzen eingesetzt. Trinken sie über den Tag verteilt eine Tasse Salbei-Tee und inhalieren sie am Abend mit heißem Salbei.

    Süssholzwurzel
    Die Süssholzwurzel wird vor allem auch in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) häufig zum Einsatz gebracht, da sie die Wirkung vieler anderer Kräuter harmonisieren soll. Die Süssholzwurzel hat eine beruhigende Wirkung und hat eine positive, stimulierende Wirkung auf die Schleimhäute des Rachens beziehungsweise der Atemwegsorgane.
    Huflattich Huflattich ist als Heilkraut für die Atemwegsorgane seit Jahrhunderten aus der Volksheilkunde bekannt und wurde bereits von den amerikanischen Ureinwohnern verwendet. Er reinigt die Lungen und Bronchien und befreit sie von überflüssigem Schleim. Huflattich wird in der Regel als Tee eingenommen. Achten sie bitte darauf, dass sie nicht mehr als eine Tasse Tee pro Tag zu sich nehmen. Denn auch hier gilt, die Dosis macht das Gift. Verwendet werden Blüten(im März/April sammeln) und Blätter.

    Oregano > wilder Majoran
    Oregano ist vor allem wegen Carvacrol und seinem Rosmarin-Säure Gehalt von besonderer Bedeutung für die Atemwegsorgane. Beide Inhaltsstoffe wirken abschwellend und haben so positive Auswirkungen auf die Atemwegsorgane. Blätter und Blüten werden gesammelt und bei vielen Speisen eingesetzt. Zum Inhalieren etc. verwenden sie am besten ein hochwertiges Oregano-Öl, aus biologischem Anbau.

    Thymian, das Kraut schlechthin für Lunge und Bronchien
    Thymian wird seit vielen Jahren nicht ohne Grund bei der Behandlung von Beschwerden der Atemwegsorgane zum Einsatz gebracht. Die im Thymian enthaltenen antiseptischen ätherischen Öle sind äußerst wirksam und gelten als natürliches Antibiotikum. Thymian zeigt sowohl bei Bakterien, als auch Viren Wirkung.
    Nehmen sie Thymian als Tee zu sich. Trinken sie täglich 3-4 Tassen. Sie können Thymian zusätzlich für die Inhalation nutzen. Quendel/Thymian ist in unseren Breitengraden weniger zu finden. Wer es im Garten nicht angepflanzt hat verwendet ein hochwertiges biologisches Öl. Vorsicht bei der Dosierung!

    Eukalyptus
    Eukalyptus gehört, wie der Thymian zu den vielleicht bekanntesten Helfern bei Atemwegsbeschwerden. Eukalyptus verbessert den Zustand der Atemwege und lindert Beschwerden im Rachenbereich. Er wirkt aber auch im Kampf gegen Bakterien und Viren. Nicht zuletzt wegen seiner guten Wirkung ist er fixer Bestandteil von vielen Hustensäften. Seine positive Wirkung hat er dem Wirkstoff Cineol zu verdanken. Cineol wirkt schleimlösend und hustenstillend.
    Auch Eukalyptus können sie in Form von Tee zu sich nehmen. Aber auch Inhalationen wirken befreiend auf angegriffene Atemwegsorgane. Wenn sie sich etwas besonders Gutes tun wollen, dann gönnen sie sich ein feines Bad mit Eukalyptus.

    Pfefferminz
    Pfefferminz hilft durch den hohen Mentholgehalt bei der Entspannung der Muskulatur der Atemwegsorgane. Inhalieren sie mit hochwertigem Pfefferminz-Öl und helfen sie damit ihrem Körper bei der Heilung und Reinigung der Atemwegsorgane. Wer sich generell etwas Gutes tun möchte, sollte täglich ein paar Pfefferminzblätter essen.

    Was sie bei Atemwegsproblemen sonst noch beachten sollten …
    – bevorzugen sie leichte Küche
    – essen sie wenig Fleisch, kein Schweinefleisch / kein Kalbfleisch
    – verzichten sie auf Milchprodukte beziehungsweise reduzieren sie deren Konsum
    – nehmen sie Säfte, die reich sind an Kalium zu sich (Saft aus Wurzelgemüse, etc.)

    Quelle: https://naturalsmedizin.com/2016/12/09/die-lunge-natuerlich-entgiften-und-staerken/


  • Kaufmann Weingut

    Kaufmann Weingut unter www.kaufmann-weingut.de

    Kaufmann Weingut