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  • Wildkräuter

  • WILDKRÄUTERLISTE mit Verwendungshinweis (Auswahl)

    Brennnessel, Urtica dioica / URTICA URENS– Blätter für Smoothie, Limonade und Tee, klein geschnitten für Butter, Quark, Salat, Suppe, Quiche und als Wildspinat. Für die Wildkräutermischung. Samen über Salat, Suppe, Brot, Müsli, Desserts, Pralinen … Wurzeln gründlich gereinigt für Wurzelbrühe > Goldsuppe

    Knoblauchsrauke, Alliaria petiolata – junge Blätter für Rohkostmischungen in denen Knoblaucharoma erwünscht ist. Blüten und junge weiche Samenschoten ebenda. Ausgereifte Samen, schwarz, zu verwenden wie schwarzer Pfeffer. Wurzeln, zum Mitkochen in Suppe etc. Besonderheit: zwei Vegetationsphasen im Jahr/Blätter verändern die Form am Stängel. Liebt, wie auch die Brennnessel und der Giersch stickstoffreiche Böden.

    Labkräuter, Wiesenlabkraut Galium mollugo - Blätter mit Stängel  roh verzehren, Vitamin C haltig. Für die Wildkräutermischung. Klettenlabkraut galium aparine - Blätter mit Stängel für Smoothie geeignet, ansonsten wegen der Widerhäkchen(Klettverschluss!)  kurz durch die Pfanne mit etwas Fett (sautieren). Gut auch für gemischten Wildspinat.

    Löwenzahn, Taraxacum officinalis – Knospen, vor der Stielbildung gebraten Blätter für Salat, Smoothie, Gemüse und Suppe, Quark, Butter, aufs Brot. Für die Wildkräutermischung.
    Blüten zur essbaren Deko, ausgezupft, für Löwenzahnhonig oder Löwenzahnschnaps … Wurzeln gründlich gebürstet, junge für Gemüse, große zum Trocknen für Ersatzkaffee …

    Meerrettich, Cochlearia armoracia – junge Blätter und Blüten für Rohkost (Juni-August), Wurzeln (Herbst), zu verwenden wie Kulturmeerrettich Enthält starke ätherische Öle. Vorsicht im Umgang, Sparsam verwenden!

    Schafgarbe, Achillea millefolia – Blätter für  Wildkräutermischung mit den schon genannten Kräutern möglichst nicht kochen … / bei blutenden Wunden zerquetschtes Blatt auflegen als Soforthilfe. Blüten mit Stängel trocknen für Tee und Sitzbäder auch ein altes Orakelkraut.

    Spitzwegerich, Plantago lancelota – Blätter Insektenstich Soforthilfe, Wundbelag,  Hustensaft aus getrockneten Blättern. Junge Blätter in Salat, Quark, Suppe, auf Brot. Für die Wildkräutermischung. Knospen, noch ohne Blüte, gebraten … Samen, gut ausgereift zu Verwenden wie Nüsse, Desserts, Backwerk

    Vogelmiere, stellaria media – Blätter, Stängel und Blüte das ganze Jahr über zu finden. Doppelt soviel Calcium, dreimal soviel Kalium und Magnesium, siebenmal soviel Eisen, zwei- bis achtmal soviel Vitamin A und C wie Kopfsalat!!!  Alle Pflanzenteile verwenden. Salat, Smoothie, Butter, Quark, aufs Brot, für die Wildkräutermischung. Als Gemüse (sautiert), wie Klettenlabkraut.

    Wiesenbocksbart, Tragopogon pratensis – junge Triebe, Knospen roh und gebraten. Wächst auf nährstoffreichem Boden und blüht von Mai-August. Besondere Beachtung verdient der einzigartige Samenball !

    Wiesenknopf,  Sanguisorba officinalis – bekannt als Pimpinelle in der Frankfurter Grünen Sosse. Junge Blätter roh, Wurzeln gekocht. Großer und kleiner Wiesenknopf. Beide verwendbar.


  • Alle aufgeführten Arten sind in den genannten Teilen essbar

    Acker-Hellerkraut – Thlaspi arvense, Wurzeln, Blätter, Blüten
    Acker-Stiefmütterchen – Viola tricolor, Wurzeln, Blätter und Triebe, Blüten
    Wurzeln, Kaffeeersatz / roh, kandiert und als Gelee
    Breitwegerich – Plantago major, Blätter, Knospen, Samen
    Brennnessel – Urtica dioica, bis auf den ausgewachsenen Stängel alle Teile
    Fünffingerkraut (kriechendes) – Potentilla reptans, jg. Triebe, Blätter, Blüten
    Flockenblume – Centaurea jacea, Blätter und Triebe, Hopfenersatz, Blüten
    Gänsefingerkraut – Potentilla ansarine, Blätter und Blüten
    Hirtentäschel – Capsella bursa-pastoris, Wurzeln, Blätter der Grundrosette, Triebe, Blüten und Samentaschen, ausgereifte Samen im Herbst
    Holunder – Sambuca niger, Blüten und Früchte(nur gekocht)
    Johanniskraut – Hypericum perforatum, Stängel zweikantig, Tee, Rotöl, mit Vorsicht auch essbar > phototoxisch!
    Kamille – Matricaria recutia, für Tee und Kräuterbowle und Limonade
    Kletten-Labkraut – Galium aparine, Triebspitzen, sautiert essbar. Sonst zum Gurgeln und als Kompresse
    Kornblumen – Centaurea cyanus, Blüten
    Löwenzahn – Taraxacum officinale, bis auf die Samen alles essbar
    Meerrettich – Armoracia risticana, junge Blätter, Blüten und die Wurzel. Bildet keine Samen aus, Vermehrung über Wurzelstock
    Mohn – Papaver rhoeas, Blüten, als Tee bei Heiserkeit und Bronchitis, Deko
    Schafgarbe – Achillea millefolia, junge Blätter, zum Frischverzehr. Blüten als Tee und für medizinische Zwecke
    Schachtelhalm – Equisetum arvense, Tee und Aufguss für Kompresse
    Spitzwegerich – Plantago lancelota, junge Blätter, Knospen und Samen. Zerquetschtes Blatt bei Insektenstichen, zeitnah anwenden
    Weißer Gänsefuß – Chenopodium album, Ruderalpflanze, Triebspitzen als Spinat,  ausgereift als Streckmehl, Samen bei Durchfall, später zur Sprossenzucht
    Wiesen-Bärenklau – Heracleum mantegazzianum, junge Blattsprossen, Knospen sind essbar
    Wiesen-Kerbel – Anthriscus silvestris, junge Blätter sind essbar
    Wiesen-Labkraut – Galium mollugo, junge Triebspitzen, Vitamin C-haltig

    Ergänzungen folgen