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  • Eigene Texte

  • STEMPEL – WEISHEITEN!

    In „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wird Harry, Zauberschüler des ersten Jahrgangs auf der Zauberschule Hogwarts, in einen Kampf mit Lord Voldemort verwickelt.  Dieser Voldemort will die Herrschaft der negativen Mächte stärken und ist auch der Mörder von Harrys Eltern  Er versucht, in den Besitz des Steins der Weisen zu gelangen, der unermessliches Reichtum und ewiges Leben verspricht. Harry versucht dies zu verhindern und die beiden ringen in einem tiefen Kellerverlies um den Besitz des Steins.

    Harry hat eigentlich keine Chance. Er ist Voldemort körperlich unterlegen und auch seine zauberischen Fähigkeiten liegen weit unter denen Voldemorts.
    Dennoch wird er gerettet, denn  Voldemort kann ihn nicht berühren, ohne sich, im wahrsten Sinne des Wortes, die Finger zu verbrennen.

    Nach der erfolgreichen Auseinandersetzung fragt Harry seinen Ausbilder Angus Dumledore, warum ihn Voldemort nicht berühren konnte, und der berühmte Zauberer erklärt ihm: Deine Mutter ist gestorben, um Dich zu retten. Wenn es etwas gibt, was Voldemort nicht versteht, so ist es die Liebe. Er wusste nicht, das eine Liebe die so mächtig ist, wie die deiner Mutter zu Dir, ihren Stempel hinterlässt. Keine Narbe, kein sichtbares Zeichen......... so tief geliebt worden zu sein, selbst wenn der Mensch,
    der uns geliebt hat nicht mehr da ist, wird uns immer ein wenig schützen.“

    Das ist doch ein wunderbarer Gedanke, das eine tiefe Liebe, die wir empfangen haben, uns ihren Stempel aufdrückt und uns stärkt und schützt. Auch wenn Tod, oder Trennung durchlebt werden, Trauer sich breit machen will, letztlich kann die Macht des Getrenntseins nichts ausrichten gegen die Macht einer tiefen, aufrichtigen  Liebe.

    Mit liebevollem Gruß
    Dorisa 2007



  • TOLERANZ, na klar, oder wie, oder was

    Aufräumen - klare Sicht - Vergebung - Loslassen

    Wir leben in einer "Toleranz geprägten Gesellschaft". Wer "Up to date" sein will muss tolerant sein. Dabei werden manche tief liegenden Unaufgeräumtheiten übergangen, die dann aus dem Verdrängten doch heraufwirken in den Alltag. Wut, Ärger, Verletztheit, Trauer haben keinen Raum.

    Everytime smily!

    Nur, so einfach geht es nicht. Wir bekommen immer neue Chancen, die "alten" Themen zu klären.
    Das ist der eigentliche Sinn von Partnerschaften. Die Spiegelung der eigenen Themen um sie aufzulösen.

    IM ZUG DER ZEIT

    Die Toleranz - Fassade bröckelt ab und es erscheint die Wirklichkeit.

                                                           *  *  *

    ERWACHSENSEIN HEIßT AUCH gut und böse nebeneinander auszuhalten!



  • Gedichte

  • Nähe und Distanz

    Raum lassen
    Nicht zu nahe treten
    vertrauen
    Geduld üben
    Empfindungen mitteilen
    Gedanken äußern
    Verbindung suchen
    wahrnehmen
    anschauen
    respektieren

    und dabei nicht verloren gehen

    Dorisa Winkenbach  08/2003

  • WACHOLDER

    Durch Wiesen, Wälder über Stege
    führen viele Wanderwege.
    Sind Kiefern, Birken Dir im Blick,
    siehst Du eine Vielzahl von Kalkheidesträuchern,
    so schau´ gemächlich Du zurück,
    und entdecke den Baum zum Räuchern.
    Machandelbaum, ein alter Name
    Wacholder uns sehr wohl bekannt,
    bei Gin und Schinken macht er Reklame,
    doch auch in der Medizin ist er bekannt.
    Damit er erhalten der Nachwelt,
    wurde er unter Schutz gestellt.

                                                   
    Dorisa Winkenbach,  8/2002

  • SUTTERS GOLD UND COX ORANGE

    Der goldene Oktober liegt auf der Fensterbank.
    In Sicherheit, vor den dicken Schneeflocken,
    die den Himmel, die Erde  und die Luft dazwischen bevölkern.
    Gibt es etwas friedlicheres, zur Besinnung aufrufendes,
    als tänzelnde Schneeflocken?

    Aufgeregt bringen die Amseln ihr Futter in Sicherheit.
    Die Wärme der Laubbäume verwandelt den Schnee
    sogleich in flüssiges Nass,
    die Tannen, sie beginnen sich zu verbeugen,
    vor dem Unvermeidlichen.

    Der süße Duft der Sutters Gold ,
    gepaart mit dem ausströmende Aroma der Cox Orange,
    eingefangen im Zimmer, lässt den Übergang  leichter ertragen.
      Das goldgelb-orange Laub des Bergahorns stellt die Verbindung her.

    Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Augenblick.


    Dorisa Winkenach, 10/2003

  • Natur-Dialog

    In die Ferne geht mein Blick,
    ich beginne zu träumen,
    Ruhe strahlt zu mir zurück
    was gibt es zu versäumen.

    Friede in mir
    Liebe zu Dir,
    gibt es ein größeres Glück

    Dorisa Winkenbach, 2003

  • FEINHEITEN

    Die Nase voll –
    mit wildem Duft
    Die Nase voll –
    von schlechter Luft

    Nichts hören, nichts sehen
    - nur lauschen und oft stehen,
    beim Gehen.

    Fühlend zu den Wundern blicken,
    sich hier und da nach einem Kräutlein